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Houseburns - we burn your house down since 2007!

Waren die bisherigen Aktivitäten der heutigen Houseburns- Crew an feste Räumlichkeiten geknüpft, so bindet man sich seit dem Gründungsevent im Dezember 2007 mit diesem Party- Projekt nicht fest an einen Veranstaltungsort. Schon in der vorangegangenen Zeit initiierte die Houseburns- Mannschaft größere Events in dafür ausgelegten Lokalitäten und schnupperte ein wenig Veranstalterluft, die zugegebener Maßen z.T. etwas salziger schmeckte, im Vergleich zu den Partys im seinerzeit heimeligen Club.

Die Zutaten einer Houseburns- Nacht setzen sich aus den immer traditionell geliebten Club- Ingridenzien zusammen - satter Sound, stimulierendes Licht, DJs mit stilsicherem Gespür für die Crowd in einem Ambiente, das einen in die Nacht eintauchen lässt. Ein Schmelztiegel für Trends und Gegentrends, New and True- School Zänkereien, Mode- Hypes and Crimes - Wir reden also vom nächtlichen Drama und der Rückkehr der Vernunft am Morgen danach. We are one Family! Als Parole etwas heftig; aber komm und feier´ mit uns trifft es dann doch.

 

Von wie alles begann zum Chrome Club.

Ein genaues Gründungsmoment lässt sich heute nur noch schwer bestimmen. Wie so oft treffen sich ambitionierte und partyhungrige Jugendliche und suchen nach Möglichkeiten, ihren elektronischen Musikgelüsten eine Räumlichkeit zu verschaffen. Das Angebot in Leipzig lässt zu diesem Zeitpunkt nicht viele Auswahlmöglichkeiten. Aber mit etwas Mut und Fantasie wagt man sich in die altehrwürdigen „Mätzschkers Festsäle", einem erprobten Domizil für alle Tanzbegeisterten jenseits der 50. Auch wenn das Ambiente und Interieur anfangs einiges Kopfkratzen hervorrief, war gerade diese frohbotschaftliche Konfrontation von Jugend trifft Alter, das spezielle Experiment, welches für ausreichend Gesprächsstoff sorgte. Nach einigen zunächst überschaubar besuchten Partys im Herbst 2004, sprach sich die Nachricht schnell in den richtigen Kreisen herum. Was zum einen zur Gründung des Chrome Club führte und zum anderen ein konstant volles Haus garantierte. Musikalisch drehte sich im „Chrome" alles um harten bis experimentell gearteten Techno [natürlich mit einem speziellen „Core" Floor ausgestattet, der den Freunden jenseits der 180 bpm Grenze als nächtliches Ausflipplager diente]. In dieser Form bestand der Chrome Club bis zum September 2006, dann trennten sich die Wege der zum Veranstalterteam gereiften Chrome- Crew und den Hausherren der Tanzstätte.

 

Chrome Club an neuer Wirkungsstätte und die Wandlung zum Club Lagerhof.

Im Dezember 2006 eröffnete der Chrome Club am neuen Standort direkt im Zentrum von Leipzig seine Pforten. Die Räumlichkeiten des ehemaligen „Lagerhof" ließen einen reibungslosen Wechsel ohne große Komplikationen zu und garantierten, durch eine komplett bestehende Infrastruktur des bis dato geschlossenen Clubs, perfekte Parties. Schnell zeigte sich jedoch, dass man in diesem Einzugsgebiet mit dem bestehenden musikalischen Repertoire, für das der Chrome Club stand, nicht ausreichend den Geschmack der Besucher traf. Was zur Integration der ersten House und Electro Themen führte - diese erfreuten sich großer Beliebtheit, was zur Folge hatte, das zunehmend die Nachfrage für diese Sparten anstieg. Im Februar 2007 feierte man über zwei Tage verteilt und von einer riesigen Besucherresonanz den ersten Geburtstag des Chrome Club [in der neuen Location]. Zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich jedoch die Tendenz hin zu einem housigeren Spektrum verstärkt ab, was bei den Veranstaltern eine kleine Verunsicherung hervorrief, jedoch nach kurzer Zeit zum Umschwenken animierte. Nach dem Sommer wechselte man mit dem bis zu diesem Zeitpunkt als thematisches Flaggschiff präsentierten Technosektor in die obere Etage und integrierte das bis dahin speziell stattfindende House/ Electro Thema in den Mainbreich. Mit dieser räumlichen Aufteilung und der [verständlicher Weise] schmerzlichen Aufgabe des Chrome Clubs präsentierte man sich nach dem Sommer 2006 als „Club Lagerhof" - nachdem die Chrome- Parties potentiell an Zuspruch nachließen. Der frische Wind bescherte dem Club konstante Besucherfülle mit ansteigender Tendenz, was man ebenfalls im kurzfristig stagnierten Technolager mit Freude vernahm, denn auch hier bildete sich

 

Schlußendlich Houseburns» we burn your house down!

Auch wenn man sich die Sinnfrage stellte, es gab und gibt nur eine Richtung in die es gehen musste. Man entschloss sich von nun als HOUSEBURNS zu agieren und dies frei und ungebunden von Veranstaltungsorten. Ein festes Domizil seit dem Weihnachtsfest 2007 in dem die Parties stattfinden, wurde dennoch gewählt. Der LS Club in Leipzig Markkleeberg ist eine regelmäßige Feierstätte in der all monatlich ein Fest steigt.

 

DJs die auf unseren Parties zu Gast waren» [alphabetisch]

Abdamon, Aeox live, Andrew Elliot, Autotune live, B.A., Bastian W & Martin W, Bill Youngmann, Boogie Pimps, Breakfastklub, Brothers Incognito feat. Eve Justine, Cannibal Cocking Club live, Carsten Rechenberger & Recall8, Chopstick&Johnjon, Christian Fischer, Clark B, Claus Bachor, CoraS, Cristian Vogel live, Daniel Stefanik, De Bear, Der Totmacher, Dexter, Dibuz, Divinity, DJ Kiss, DJ Milk, Fin Phranklin live, Ginger & Daho, Golden Toys, Gunjah, Hanno Hinkelbein, Hanson & Schrempf live, Janosh, Jens Mahlstedt, Jens Timber, Johannes Heil live, Jonzon, Julietta, Jungelism Monkeys [DJ Set], Karotte [4 mal], Kopf & Hand live, Kratzer, Le Tompe feat. Jenny Casparius, Luna City Express, Mack & Kriek, Mad Max, Markus Welby, Martin Landsky, Märtini Brös, Mascon, Mathias Kaden, Mathias Kaden, Mathias Tanzmann, Michael Forshaw live [2 mal], Mighty YO, Miss Mira, Mister C [The Shamen], Monika Kruse, NDK live, Neil Landstrum, Nick D-Lite, Philipp Alicke, Phonovoltaik live, Perry live, Queaver & Versis, Raik E, Rainer Meskalin, Rec de Weirl, Roland Casper, Ron Flatter, Saxxon, Scan7 Detroit live, Soapespierre, Sono live, Stephan von Woffersdorff, Thom E, Thomas Barnett Detroit, Tobias Winkler, Tom B, Tonka, Tube & Berger, Witali

 

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Houseburns DJs

 

Christian „Wolfie" Wolf

 

10.01.1986 - 10.02.2008

Du warst von Beginn an dabei und wirst niemals von uns gehen!

 

Soapespierre - purerhythm-records.com - Erzgebirge

Zweifellos einer der erfahrensten Soundakrobaten hinter den Turntables. Sein geschmackssicherer Stilmix aus gesunder Härte und Herzensklängen ist bundesweit gefragt und erwarb seinen Kultstatus bei unzähligen Gastspielen auf allen wichtigen Festivals und den Clubs des Landes. Nach über 20 Jahren DJ- Aktivität versteht er es spielerisch musikalische Gegensätzlichkeiten zu vereinen, dabei reicht das Klangspektrum von brachialem Techno über minimales Geknister bis hin zu sexy Vocalhouse Sessions. Engstirnigkeit und stoische Ignoranz vermeidet er konsequent, da er im Konsens mit einem Zitat von Louie Austen, elektronische Musik als einen Jungbrunnen begreift. Resident, Clubbetreiber, Booker, Redakteur - Aktivitäten, Stationen und Unternehmungen, die sein Kerbholz zieren - für Soapespierre bilden sie einem geschlossenen Kreis. Aber dem nicht genug, schließlich ernährt sich der Mann ausschließlich von Adrenalinpräperaten, die er in Energydrinkbehältern zu sich nimmt - so scheint es zumindest. Denn seit 2005 betreibt er gemeinsam mit Thom E das Label Pure Rhythm, dessen Maxime schlicht als Techno definiert wird. Neben seinen Veröffentlichungen als Solokünstler auf Miditonal Records und Null Records, steht hier sein, mit Freund und Wegbegleiter Dexter 1996 initiiertes, Projekt Vojagés Organisés im Vordergrund.

 

myspace.com/soapespierre

purerhythm-records.com

 

Sino Sun - houseburns.de - Leipzig

Spricht man im Milieu der malenden Künstler von der „Neuen Leipziger Schule", so würde man in der Zunft der Discostahl drehenden Elektronikklangerzeuger Sino Sun einer solchen Gattung zuordnen. Stilistisch pendelt Sino Sun heute zwischen neuem Electro, minimalem Rave und etwas forscherem House Sound. Und House ist für ihn die Wiege allen Ursprungs - damit begann er, egal welcher speziellen Auslegung, sei es klassisch, mit Gesang, oder eher synthetisch - Hauptsache House. Heute darf es ein wenig mehr sein, schließlich will Sino Sun keine Begrenzung seines Sounds. Diese Entwicklung ist durchaus natürlich, denn Sino Sun spielt häufig - testet, experimentiert, verwirft und nutzt die Überraschung. Dieser Prozess führt zwangsläufig zur Erweiterung des Spektrums und sorgt für die Vielschichtigkeit in seiner Darbietung. Aber nur das Auflegen allein genügt einem Hyperaktiv- Kreativen nicht aus, schließlich ist er auf das Aufspüren und Vermarkten der richtigen Strömung spezialisiert. Klar also, dass er sich vielerorts für das Geliengen von Tanzfesten verantwortlich zeigt - quasi der Mann mit dem sicheren Gespür das Szene- Pulsieren frühzeitig zu erspüren.

 

myspace.com/sinosun

 

Andrew Elliot - purerhythm-records.com - Chemnitz

Eine Vita für einen laissez-faire konservativen Vinyljunkie, der seine Seele dem Finden des schwarzen Gold verschrieben hat? Ok, die ganze Vita soll es nicht werden und nur die Suche allein beschreibt nach über 15 Jahren DJ- Aktivität sein Schaffen nicht umfassend. Andrew Elliot´s Sound zu definieren, scheitert immer dann, wenn Umklammerung und Schublade als Kreativarretierung- oder Reservat vorhalten müssen. Andrew ist Techno - mehr bedarf es an Beschreibung nicht. Dass dies für einen enormen Facettenreichtum steht, erklärt sich aus der Sache, denn zweistündige Peek-, Pump-, Powersets kann er problemlos spielen, jedoch hat er es anders gelernt. All Night long ist hier keine sinistre Testosteronfalle die allzu schnell ausgesprochen wird, um die holde Weiblichkeit in Bewegung zu versetzen. Daher ist Elliots Devise noch immer nach all den Jahren: Gut ist es erst dann, wenn alles von selbst mit dem Arsch wackelt! Kann man es schöner auf den Punkt bringen? Das die Arschwacklernummer gut funktioniert, hat er zu oft bewiesen, sei es bei seinen Residenzdarbietungen im Chemnitzer Lait Solaire [das er mit gründete], dem Achtermai, oder Brixen - genau wie bei seinen Gastspielen z.B. im Tresor, Distillery, Cosmic Club, Strasse E, blabla - er kann es einfach!

File under: Minimal-Brachial!

 

myspace.com/andrewelliot

purerhythm-records.com

 

 

MaMü - houseburns.de - Leipzig

Marco Müller mag es kurz und knapp. Das beweist schon die äußerst effektive Wahl seines Künstler- Alter Egos. Die übrig gebliebenen 99 Prozent Restkreativität investiert er in seine Musik - und hier dreht sich wirklich alles um Housemusic, alle anderen Sparten sind für ihn Randerscheinungen. Man sollte dies nicht als Ignoranz verstehen, sein Geschmack ist vielfältig - nur Club und Clubsound versteht und liebt er nur im Housecontext. MaMü löffelt schon gern aus dem großen Topf, daher gibt es bei ihm kaum waghalsige Experimente - zu klar ist seine Vorstellung einer gediegenen Party - das hat er schon zu oft bewiesen, sei es mit der Samtcrew oder gemeinsam mit seinem Weggefährten aus den Anfangstagen Tom B. Seine Genialität liegt in der Konformität seines Stils. Er versteht es spielerisch, sich den Bedürfnissen einer Crowd anzupassen - nicht zu viel für zu wenige und logischerweise die Umkehrform dieses Verhältnisses von Publikumresonanz und Vortrag. Und wenn das nicht schon Kunst genug wäre, so entflammt er stets im richtigen Moment die Emotionen der Tänzer, wahlweise mit einer Disco- Minimal- Deep- Electro- Vocalhouse- Scheibe.

 

Little Leroy - houseburns.de - Leipzig

In der wievielten Generation von DJs Little Leroy steht ist insofern irrelevant, diente diese Information rein zum Zwecke der Aufzählung. Eine Relevanz könnte sich jedoch als wichtig herausstellen, gilt es die Generation von DJs zu bestimmen, die als erste mit den neuen Hardware und Software- Technologien ungezwungen arbeite, frei von Pathos und Polemik der als überliefert geltenden Präsentationsform. So wird es einst der Generation von Fußballtorhütern ergangen sein, die einen zurückgespielten Ball der eigenen Mannschaft nicht mehr mit der Hand aufnehmen durfte. Heute ist das selbstverständlich. Musikalisch ist Little Leroy pures House - jedoch nicht zu konservativ, ohne die Tradition zu missachten, schließlich zählt das die Bude rockt, egal ob mit Vinyl, Silberling, oder MP3. Nennen wir es Vocal- Electro- House - in dieses Gemisch lässt sich so wie so jeder Housestil problemlos integrieren, aber krachen muss es schon - schließlich ist Little Leroy jung und wild, quasi ein Chickenmonster. In erster Line ist der Youngster ein Sympath, der seine ersten öffentlichen DJ- Gehversuchen im frischen Jahr 2007 unternahm. Seit dieser Zeit ging es rasant vorwärts, schließlich genoss er das Privileg eines Residents von Beginn an - in der er selbst rockte, wenn die Hütte wochentags geschlossen war.

 

Beatsystem - houseburns.de - Leipzig

Techno als ultimative Inspirationsquelle, die Bestimmtheit suggeriert, ohne dogmatisch Bestimmung zu fordern. Also kann allem Tun eine Technoaffinität attestiert werden, ohne jedoch alles mit einem Technosiegel ausstatten zu müssen. Klingt erst mal heftig, umschreibt aber die Art und Weise wie Beatsystem seine Art Techno zu leben und zu spielen beliebt. War zu Beginn seiner Auflegerei die Härte stark fokussiert, so drängten sich zunehmend spielerische und hingebungsvollere Aspekte dieser Musik in sein Spektrum. Diese Einsicht provozierte eine Konsequenz: denn seine Sets zu Beginn, auf das Ende zuspielend oder der Peaktime einer Partynacht, forderten ihn auf so differenzierte Weise, dass er nur die Chance hatte, den individuell geforderten Impuls freizusetzen. Diesen Abwechslungsreichtum wollte er von nun an nicht mehr missen, so dass die anfänglich bestimmte Härte seiner Sets, heuer nur von der Entwicklung einer Nacht abhängt - if, else als Metadon für den Excess - wow!

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